Future-Food – das Essen der Zukunft

RotkohlsalatWer würde nicht gerne einmal in die Zukunft schauen und sehen, was sich dort für Trends in Technik, Medizin und vielen anderen Bereichen abzeichnen? Auch das Thema Ernährung ist Anlass zahlreicher Trend-Forschungen und Spekulationen. Wie könnte die menschliche Ernährung in Zukunft aussehen? In den letzten Jahrzehnten hat sich diesbezüglich viel verändert, das Gesundheitsbewusstsein sowie die Kenntnisse über eine gesunde Ernährung haben sich in unserer Bevölkerung stark verbessert. Laut verschiedenen Ernährungs-Forschern wird es in Zukunft weitere interessante Ernährungstrends geben, die stark von gesellschaftlichen Entwicklungen dirigiert werden.

Im Zeitalter der Globalisierung lässt sich einmal natürlich der Trend erkennen, immer mehr exotische Gerichte und Lebensmittel in den Speiseplan aufzunehmen. Auf der anderen Seite steht die Bio- oder Slow Food-Fraktion, die Wert auf möglichst regionale, saisonale und chemiefreie Lebensmittel legt.

Außerdem hält die Zukunft in deutlich höherem Maße angereicherte Lebensmittel bereit, zum Beispiel Obstsäfte mit zusätzlichen Vitaminen, Joghurt zur Stärkung der Abwehrkräfte und vieles mehr. Bereits jetzt umfasst der deutsche Markt mehr als 1400 Produkte mit Zusatznutzen, auch wenn die meisten ihre Versprechen leider nicht wirklich einlösen können.

Im Gegensatz dazu werden zukünftig außerdem noch mehr anti-allergische Lebensmittel den kulinarischen Markt bereichern, wie zum Beispiel laktosefreie Milch für die vielen Menschen mit Laktoseintoleranz sowie glutenfreie Produkte und vieles mehr.

Fast Food, Diet Food & Mood Food

Des Weiteren begründen längere Arbeitszeiten, Stress und oft fehlende Kochkenntnisse einen weitergehenden Boom zahlreicher Lieferdienste ,z. B. bei der Online-Plattform lieferando.de, bei denen sich die Kunden telefonisch oder per Internet Essen bestellen und online zahlen können. Die Lieferdienste sind mittlerweile auf die unterschiedlichsten Kundenwünsche wie Bio-Food, vegetarisches Essen, koscher & halal usw. spezialisiert und werden zukünftig noch deutlich mehr kulinarische Nischen erschließen.

Nicht ganz neu und dennoch zukunftsfähig ist der Food to Go-Trend, bei dem man Snacks und Getränke direkt auf Achse mitnehmen kann. Beispiele hierfür sind die kleine Asiatische Nudel-Pappbox, der Coffee to go oder handliche Mitnehm-Salate.

Anti-Speck Food nennen sich hingegen zucker- und fettfreie Lebensmittel (auch light oder kalorienreduziert). Kein Wunder, dass diese Produkte reißenden Absatz finden und weiterhin finden werden, denn viele Deutsche sind leider übergewichtig. Allerdings wirken die angeblichen Schlankmacher leider selten wie versprochen, denn fettfreie Lebensmittel enthalten oft einen hohen Zuckeranteil, zuckerfreie Produkte dagegen oft Fett en masse.

Wem diese Erkenntnis die Laune verderben sollte, der kann sich allerdings mit dem zukünftigen Mood Food wieder auf fröhlicheren Kurs bringen. Die Gute-Laune-Lebensmittel sollen in Zukunft deutlich leistungsfähiger sein als der übliche Stimmungsaufheller Schokolade und Kakao und sehr wahrscheinlich vor allem bei Frauen sehr beliebt sein.

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