Deo-Inhaltstoffe: Was Sie über Aluminium und Co wissen sollten

Deo-Inhaltstoffe: Was Sie über Aluminium und Co wissen sollten Morgens vor dem Sport vorsorgehalber; während des Tages immer wieder einmal, wenn Sie ein WC aufsuchen und am Abend erneut, bevor Sie ausgehen – begeben Sie sich und Ihren Körper in einen Duftnebel der Deodorants, Sie wollen ja schließlich gut riechen und nicht durch unangenehmen Schweißgeruch auffallen. Doch der blumige Duft vieler Deos trügt. Im Inneren zahlreicher Deodorants steckt ein regelrechter Giftcocktail…

Antitranspirantien – die Gifte aus der Dose

Bis zu vier Tage schweißfrei durch nur einmal sprühen mit einem Deodorant? Ja, tatsächlich versprechen dies einige Aufschriften von Deodorants. Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, wie das funktionieren soll? Wie Ihre körpereigene Schweißproduktion so lange unterbunden werden soll? In den meisten Deos sind sogenannte Antitranspirantien enthalten. Sie bewirken, dass sich die Haut zusammenzieht und sich die Poren verschließen. Die Folge: es kann kein Schweiß mehr austreten. Das hört sich rosig an, hat jedoch auch Nachteile: der Körper kann sich nicht mehr effektiv abkühlen.

Aluminiumsalze: Verdächtige für Brustkrebs

Doch Aluminiumsalze bewirken nicht nur Hautirritationen. Sie gelangen über die Achseln ins Lymphsystem. Dies birgt die Gefahr, dass sich Krebsknoten bilden und somit auch Brustkrebs, da sich die Brüste in unmittelbarer Nähe zu den Achselhöhlen befinden. Doch die gefährlichen Inhaltsstoffe gelangen nicht nur zu den Brüsten, sondern auch in andere Körperbereiche. Ebenso stehen auch die enthaltenen Duftstoffe unter Verdacht, Allergien auszulösen. Weiterhin soll die Substanz Diethylphthalat die Organe und das Hormonsystem schädigen und Emulgatoren und Konservierungsmittel machen die Haut durchlässiger für Schadstoffe. Ganz wichtig: tragen Sie nie sofort nach einer Rasur der Achselhöhlen einen herkömmlichen Deodorant auf! Durch die Rasur ist die Gefahr besonders groß, dass die Inhaltsstoffe in das Lymphsystem eindringen können.

Vorsicht vor Deos mit Aluminium!

Viele Inhaltsstoffe – insbesondere Aluminiumsalze – stehen im Verdacht Krebs zu verursachen und die Haut zu reizen. Legen Sie beim Kauf daher Wert auf ein Deo ohne Aluminium. Kaufen Sie stattdessen lieber Deos auf Grundlage von natürlichen Substanzen oder verwenden Sie Zitronenöl oder Obstessig, um sich vor einer übermäßigen Schweißproduktion zu schützen.

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